über uns …

Vom Start-up zur Sitzschalenmanufaktur

Unsere Geschichte begann in einer Garage …

Stefan Möller, von Hause aus Kfz-Schlossermeister, wollte schon in der DDR Hilfsmittel herstellen. Seitens der wirtschaftspolitisch Verantwortlichen war dafür jedoch keine Notwendigkeit gesehen worden und so flatterte erst kurz nach dem Umbruch eine Gewerbegenehmigung ins Haus, die noch vor der Wiedervereinigung vom Firmengründer beantragt worden war. 

Auf dieser Grundlage erfolgte sein Start-up, zunächst alleine in der Garage seines Elternhauses. Die meiste Unterstützung erhielt Herr Möller  in dieser Zeit von seiner Familie und der Familie seiner Frau aus Hamburg. 

Der erste Mitarbeiter wurde im Mai 1991 eingestellt. Dieser arbeitete, wie einige weitere Kollegen, bis zum Eintritt in sein Rentenalter in dem Unternehmen.

Mit der Einstellung des Orthopädiemechanikermeisters Michael Giese konnten wir uns endlich zielgerichtet Problemen zuwenden, denen Pflegende und Physiotherapeutinnen in ihrem Alltag bisher nicht optimal entgegenwirken konnten. Erste Eigenentwicklungen bis hin zur Marktreife, die ersten Patentanmeldungen waren die Folge. Parallel wurden aus der bisherigen Werkstatt eine Gipserei, Schlosserei mit Schweißbereich und Polsterei aufgebaut – unsere Sitzschalenmanufaktur entstand. Mittlerweile ist fast die Hälfte der Belegschaft in der Produktion von Sonderanfertigungen für das gesamte Bundesgebiet involviert – in Rostock.

Das Gebäude war eine Futterlagerhalle … 

Unser Firmensitz hat eine fast 150-jährige Geschichte. 1880 war durch die beginnende Industrialisierung  die Landflucht auch in Mecklenburg im vollen Gange, und die Menschen strömten in die Städte. Zu dieser Zeit entstand auch die Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Da die Arbeiter vom Lande kamen, konnten sie sich ein Leben ohne Tiere nicht vorstellen. Sie hielten sich auf den Höfen Schweine und Hühner. So kam es, dass sich in direkter Nähe zur Stadt ein Futtermittelhändler  des Raiffeisenverbundes ansiedelte. Zu DDR-Zeiten war die Halle von der Baustoffversorgung genutzt worden, und es erfolgten weitere Anbauten. 

In dieser Lagerhalle befindet sich nunmehr seit Jahren unser Logistikzentrum: Ein Hilfsmitteldepot, mit dem an 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr sehr schnell auf die mit Krankenhausentlassungen einhergehenden notwendigen Hilfsmittelversorgungen reagiert werden kann und so die technischen Voraussetzungen für eine Anschlusspflege oder Betreuung in der häuslichen Umgebung gewährleistet werden.

Mittlerweile sind in diesem traditionsreichen Gebäude 40 Arbeitsplätze geschaffen worden.

Mitarbeiter unserer Firma sind rehaKIND-Fachberater.

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